Tolles Anschreiben? Gefällt mir!
Lückenloser Lebenslauf? Gefällt mir!
Absage auf meine Bewerbung? Gefällt mir nicht…
So würde der Ablauf vieler Bewerbungen in Facebook-Sprache aussehen. Und nicht immer ist der Grund für die Absage klar. Ich möchte heute über einen Aspekt schreiben, der von vielen Bewerbern immer noch übersehen wird: Die Online-Reputation.
Wer im Internet aktiv ist hinterlässt auch immer eine Spur. Das lässt sich nicht vermeiden. Wir können aber sehr wohl steuern, wieviel und was wir von uns preisgeben. Urlaubsfotos, Partys, Schnappschüsse – alles landet schnell auf unseren Profilen bei Facebook & Co. Und dort bleibt es dann auch. Dabei kommt über die Jahre allerhand zusammen – nicht nur durch uns selbst, sondern auch durch Freunde, auf deren Fotos wir auftauchen.
Das wissen natürlich auch die Firmen, und so wird ein interessanter Bewerber schon mal gerne “gegooglet”. Das ist schnell gemacht: Namen eintippen, auf Bildersuche klicken und los. Was meinen Sie, was die da manchmal zu sehen bekommen. Und ein Bild sagt nun mal mehr als tausend Worte.
Machen Sie am besten gleich mal die Probe aufs Exempel: Googlen Sie sich selber und schauen Sie, ob Sie das, was dort auftaucht, auch in Ihre Bewerbungsmappe legen würden. Wenn nicht, wird es Zeit sich um Ihre Online-Reputation zu kümmern. Wie das geht, erfahren Sie z.B. in der Bewerber-Sprechstunde.
Und vor dem nächsten Foto, dass Sie hochladen, fragen Sie sich am besten: Will ich, dass mein Arbeitgeber das sieht? Will ich, dass meine Eltern das sehen? Will ich, dass meine Nachbarn das sehen? Wenn nicht, klicken Sie besser nicht auf hochladen. Das gefällt mir!
