Patzer im Vorstellungsgespräch

25.1.2012

Eine Kundin rief mich an, nachdem ihr ein kleines Mißgeschick passiert war. Sie hatte eine S-Bahn verpasst – unglücklicherweise die S-Bahn, die sie pünktlich zum Flughafen bringen sollte. Da die Bahnen an diesem Morgen wetterbedingt auch noch sehr unregelmässig fuhren, verpasste sie so Ihren Flieger. Und damit auch ihr Vorstellungsgespräch, zu dem sie eigentlich unterwegs war.

Zum Glück hat sie danach alles richtig gemacht: Sie hat sich sofort bei der Firma gemeldet und mit offenen Karten gespielt. Natürlich war die Firma nicht glücklich über diesen Patzer, gab ihr aber sofort eine zweite Chance und einen neuen Termin. Glück im Unglück also. Wir sind alles nur Menschen, und wer offen und ehrlich auch mit solchen Situationen umgeht, hat im Bewerbungsprozess immer noch die besten Karten.

Außerdem passieren rund um das Vorstellungsgespräch noch viel schlimmere Dinge. Hier die besten drei Patzer, von denen ich bisher gehört habe:

  • Viele Bewerber sind während des Gesprächs nervös und damit hellwach. Doch ein Gespräch verlief anscheinend so langweilig, dass der Bewerber tatsächlich mittem im Gespräch einschlief.
  • Sicherlich fühlen sich auch viele im Gespräch unsicher – mehr Sicherheit erhält man aber auch nicht, wenn man die ganze Zeit seinen Motorradhelm aufbehält. Das ist tatsächlich passiert.
  • Als in einem Gespräch die Mitarbeiter kurz den Raum verliessen, nutzte der Bewerber die Gunst der Stunde um über das Firmentelefon zu telefonieren – mit dem Ausland.

Solange Sie nicht in meinen Top 3 auftauchen, brauchen Sie sich auch keine Sorgen zu machen.

Flugtabelle
Und weg war er...
Foto: Pixel Poolk