3 gute Gründe für Papier und Stift im Vorstellungsgespräch

Nehmen Sie etwas zu schreiben mit, wenn Sie in ein Vorstellungsgespräch gehen? Falls nicht, sollten Sie darüber noch mal ernsthaft nachdenken. Denn Papier und Stift machen das Gespräch auf viele Arten leichter für Sie!

Papier in Rohform

Mitschreiben

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Wenn Sie etwas zu schreiben dabei haben, müssen Sie sich nicht alles merken. Alles, was ihnen während des Gesprächs an Gedanken kommt, können Sie gleich festhalten.

Das geht schon los, wenn die anderen Gesprächsteilnehmer sich vorstellen. Oft ist man in dieser Phase noch so nervös, dass man die Namen irgendwann wieder vergisst - und was dann? Nachfragen? Klar, könnte man machen, muss man sich aber auch erst mal trauen. Die meisten weichen dann einfach aus und sprechen die anderen gar nicht mehr mit ihrem Namen an. Das ist allerdings schade, denn die meisten Menschen hören ihren Namen sehr gerne. Es ist ein Zeichen von Aufmerksamkeit und Wertschätzung, den anderen mit seinem Namen anzusprechen.

Notieren Sie sich also noch während der Vorstellungsrunde die Namen der anderen. Und fragen Sie gerne nach, wenn Sie sich bei einem Namen unsicher sind, wie er geschrieben wird. Diese Art von Interesse und Genauigkeit wird Ihnen immer positiv ausgelegt werden.

Auch später im Gespräch ist es nützlich: Ihnen fällt eine Frage ein, für die es jetzt noch zu früh wäre? Ab auf's Papier damit und am Ende des Gesprächs noch mal gucken, ob alle Fragen beantwortet worden sind. Das entlastet Ihr Gehirn und senkt gleichzeitig den Stresspegel.

Offene Punkte

Vielleicht bekommen Sie auch noch eine Aufgabe mit auf den Weg. Ein Zeugnis nachreichen, ein fehlendes Zertifikat ergänzen oder sonstige Informationen zur Verfügung stellen. Wenn Sie gleich einen Zettel zur Hand haben, können Sie sicher gehen, dass Sie das nicht vergessen.

Vielleicht sind Sie auch extra angereist für das Gespräch und können im Nachgang ihre Reisekosten in Rechnung stellen? Dann können Sie sich sofort notieren, an wen genau Sie Ihre Belege schicken dürfen.

Sie merken schon, es macht generell einen sehr guten und organisierten Eindruck, etwas zu schreiben dabei zu haben. Aber es wird noch besser!

Vorbereiten

Wer sagt denn, dass das Papier zu Beginn des Gesprächs leer sein muss? Niemand!

Wenn Sie mit der Einladung schon die Namen ihrer Gesprächspartner erfahren haben, dürfen Sie die natürlich auch schon vorher auf dem Blatt notieren. Und schon haben Sie wieder eine Sache weniger, um die sich Ihr Gehirn während des Gesprächs kümmern muss.

Ich empfehle sogar, auf dem Zettel schon einige Stichpunkte für sich selber zu notieren:  Worüber will ich in der Selbstpräsentation unbedingt reden? Welche Fragen möchte ich heute unbedingt stellen? Woran wollte ich mich während des Gesprächs unbedingt erinnern? All das darf schon vor Beginn des Gesprächs auf dem Papier stehen.

Viele Menschen haben Angst, dass das bei der Firma so ankommen könnte, als könnten Sie überhaupt nicht frei und spontan in ein Gespräch gehen. Als wären Sie ein Mensch, der sich alles aufschreiben muss, um nichts zu vergessen. Doch die Angst möchte ich Ihnen gerne nehmen: Vorstellungsgespräche sind eine Ausnahmesituation! Der Stress ist enorm hoch und der eigene Anspruch, keine Fehler zu machen, meistens auch. In so einer Situation ist es vollkommen legitim, Hilfsmittel zu benutzen.

Die Menge macht das Gift

Natürlich sollen Sie auf dem Blatt keine Romane schreiben. Nur Stichworte, und davon weniger. Anstatt zu notieren:

"Ich habe BWL in Göttingen studiert.
Danach habe ich bei Siemens im Bereich Marketing angefangen.
Dort habe ich mich vor allem mit Social Media beschäftigt.
Das habe ich dann bei der Agentur Wundervoll vertieft.
Dort arbeite ich jetzt seit vier Jahren."

Reduzieren Sie alles auf das Wesentliche:

"

  • BWL
  • Siemens
  • Social Media
  • Agentur Wundervoll

"

Sie wissen doch, wie Ihr beruflicher Werdegang ausgesehen hat. Unter Stress brauchen Sie höchstens ein Stichwort, um sich gleich wieder an alles zu erinnern. Und bei Ihrem Gegenüber wird vor allem der gute Eindruck bleiben, dass Sie sich vorbereitet haben und eine klar strukturierte Geschichte über sich erzählen konnten.

Haben Sie sich das aufgeschrieben?

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