Arbeitslose haben keinen Feierabend

Sind Sie arbeitslos? Falls ja: Wann haben Sie zum letzten Mal frei gehabt? Vielleicht schütteln Sie jetzt den Kopf und wundern sich, was für eine seltsame Frage das ist. Wer nicht arbeitet, kann ja auch nicht frei haben?! Und genau da liegt das Problem. Am Ende dieses Artikels denken Sie hoffentlich anders.

Arbeitslose haben keinen Feierabend

Wer arbeitet braucht Freizeit

Jeder Angestellte hat regelmäßig frei. Damit meine ich nicht nur den großen Jahresurlaub, in dem Sie vielleicht zwei oder sogar drei Wochen nicht ins Büro gehen müssen. In den meisten Berufen haben Sie sogar jedes Wochenende frei, damit Sie sich vom Arbeitsstress der Woche erholen können und wieder Kraft für die neue Woche schöpfen können.

Außerdem freuen Sie sich täglich über Ihren Feierabend, wenn Sie das Büro verlassen. Jetzt dürfen Sie endlich nur noch Privatmensch sein. Sie gehen Ihren Hobbys nach, treiben Sport oder legen sich ganz gemütlich auf's Sofa. Diese regelmäßigen Pausen sind wichtig – so wichtig, dass sogar Gesetze erlassen wurden, um diese Phasen der Regenerierung zu schützen.

Nun stellen Sie sich mal vor, Sie würden das alles einfach weglassen?

Arbeiten ohne Pause

Wenn Sie zwei oder drei Tage am Stück durchgearbeitet haben, werden Sie wahrscheinlich nur noch eins wollen: nach Hause, abschalten und ins Bett. Nach einer Woche gehen Sie vermutlich schon auf dem Zahnfleisch. An eine ununterbrochene Arbeit von mehreren Wochen oder gar Monaten ist gar nicht zu denken!

Doch genau in dieser Situation finden sich viele Arbeitslose wieder – oft sogar, ohne es zu merken. Natürlich schreiben Sie nicht den ganzen Tag Bewerbungen und durchforsten auch nicht 24 Stunden am Tag die Jobbörsen. Doch der nagende Gedanke ist ständig da: Ich - muss - was - tun!

Angetrieben wird das ganze von der eigenen Unzufriedenheit: "Ich kann doch jetzt nicht einfach was Schönes machen, das habe ich mir gar nicht verdient! Ich muss erst mal einen Job finden!" Und oft reagiert auch das eigene Umfeld verständnislos: "Du warst heute nur im Park? Willst Du denn gar keine Bewerbungen mehr schreiben?"

Sobald Sie versuchen abzuschalten, meldet sich sofort das schlechte Gewissen. Damit fallen alle Pausen und Zeiten der Entspannung weg: Arbeitslose haben keinen Feierabend! Keinen definierten Moment, in dem sie spüren, dass sie jetzt nicht mehr nach einem Job suchen müssen. Kein Wochenende, das nur für die Erholung da ist. Und erst recht keine längere Auszeit am Stück.

Doch diese Auszeiten sind wichtig. Wenn Sie sich nicht zwischendurch eine Pause gönnen, gehen Sie früher oder später auf dem Zahnfleisch. Die Lebensqualität nimmt ab, das Nervenkostüm wird immer dünner und die Motivation sinkt ins Bodenlose. Das ist weder gut für die Jobsuche noch für Ihre Gesundheit.

Daher mein Rat:

  1. Betrachten Sie die Jobsuche als Ihre aktuelle Arbeit.
  2. Legen Sie die Arbeitszeiten für Ihre Jobsuche fest.
  3. Definieren Sie vor allem Ihren täglichen Feierabend. Ab dann gehört der Tag Ihnen!
  4. Genießen Sie das Wochenende. Gehen Sie spazieren. Nehmen Sie am Leben teil.

Wenn Sie sich all das erlauben und auch so umsetzen, werden Sie den Unterschied sehr schnell spüren: Die Jobsuche fällt leichter, die Kräfte reichen länger und  Sie werden genauso viele Fortschritte machen wie bisher. Wahrscheinlich sogar mehr.

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