Duzen in der Bewerbung

Schön, dass Du da bist!

Schön, dass Du da bist!

Mögen Sie Loriot? Ich auch. Nicht nur, weil sein Humor zeitlos war. Wir können von ihm sogar etwas über Bewerbungen lernen.

Sie kennen das Problem: Manche Firmen duzen ihre Bewerber schon in der Stellenanzeige:

  • "Was Du mitbringst"
  • "Was Dich bei uns erwartet"
  • "Deine Aufgaben"

Und schon stehen Sie vor einer schwierigen Frage: Darf ich jetzt einfach zurückduzen? Oder lieber nicht?

Im Grunde gibt es in dieser Frage kein richtig und kein falsch. Doch ich verrate Ihnen, wie ich es handhabe:

Gerade im Berufsleben schätze ich die professionelle Distanz. Ein „Sie“ ist für mich eine Form von Respekt für mein Gegenüber. Und es bietet mir zusätzlich die Gelegenheit, dem anderen später noch ein schönes Geschenk zu machen: das „Du“ anzubieten.

Kleine Kompromisse

Ich würde auf eine Du-Stellenanzeige immer mit einem Sie-Anschreiben reagieren. Einziger Kompromiss: In der Anrede ersetze ich das „Sehr geehrter Herr Müller“ gegen ein weniger formales „Hallo Herr Müller“. So gehe ich minimal auf den lockeren Ton der Stellenanzeige ein.

Im Grunde sollten Sie sich mit dieser Frage auch nicht zu sehr beschäftigen. Denn ob Sie nun "Du" oder "Sie" schreiben, das wird nie über den Erfolg Ihrer Bewerbung entscheiden. Auf den Inhalt kommt es an. Keine Firma der Welt wird einen gut qualifizierten Bewerber ablehnen, nur weil er die - aus Firmensicht - falsche Anrede benutzt hat. Eher im Gegenteil: Sie zeigen damit Eigenständigkeit und Selbstbewusstsein.

Guter Inhalt übertrumpft die Form

Was hat nun Loriot mit der ganzen Sache zu tun? Zum einen war er der Meister, aus den kleinen Fallstricken des Alltags herrliche Sketche zu zaubern. Er hätte sicherlich ein wunderbar kompliziertes Anschreiben auf dem feinen Grat zwischen "Du" und "Sie" formuliert.

Zudem hat er selber großen Wert auf das "Sie" gelegt. Seine langjährigen Sketchpartner, allen voran die wunderbare Evelyn Hamann, hat er bis zuletzt gesiezt. Wenn es für die beiden angemessen war, dann ist es für eine Bewerbung alle Mal o.k.

Was Loriot wohl dazu gesagt hätte? Vermutlich nur "Ach!"

Nächste Schritte

Als Bewerber kennt man immer nur die eigenen Situation. Viele Kunden sind überrascht wenn ich Ihnen sage, dass sie im Vergleich zu anderen schon sehr vieles richtig machen.

Mit acht kurzen Fragen kann ich Ihre Situation schnell einschätzen und Ihnen sagen, wo Sie aktuell stehen. Nach der Beantwortung schicke ich Ihnen eine Email mit meiner Einschätzung und konkreten Tipps, wie Sie vorankommen!
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