Kleiner Tipp - große Wirkung

Ich verrate Ihnen einen meiner Lieblingstricks. Einen, den Sie jetzt sofort und ohne Aufwand umsetzen können. Und der Ihnen trotzdem dabei hilft, bei der Firma positiv aufzufallen. Neugierig?

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Heute habe ich einen winzig kleinen Tipp, der aber eine Riesen große Wirkung hat. Kaum einer macht es, obwohl Sie damit Pluspunkte ohne Ende sammeln können. Es geht um die Namen der Dokumente, die Sie mit Ihrer Bewerbung verschicken.

Schauen uns das mal an: Das sind ja in der Regel ein Anschreiben, ein Lebenslauf und ein Dokument mit allen Zeugnissen und Zertifikaten. Und ja, ich weiß, manche Leute verschicken auch ein Dokument oder zwei, aber das spielt hier keine Rolle. Das gilt für die ganz genauso.

Nehmen wir als Beispiel jetzt mal diese Bewerberin hier, Yvonne Pawlik. Und die nennt Ihre Bewerbung natürlich so:

Anschreiben Yvonne Pawlik
Lebenslauf Yvonne Pawlik
Zeugnisse Yvonne Pawlik

Ist ja auch logisch oder? Sie nennt diese Dateien so, weil sie sie so am leichtesten auseinanderhalten kann. Sie braucht nur vorne an den Anfang des Dateinamens zu gucken, schon weiß sie, welches Dokument sie gerade zu packen hat.

Aber sie kennen ja mein Credo:

Machen Sie es der Firma so einfach wie möglich, Sie gut zu finden.

Und das kann man in diesem Fall sogar mal anders betonen:

Machen Sie ist der Firma so einfach wie möglich Sie gut zu finden!

Denn jeder Bewerber macht es so, dass er selber mit seinen Dateien gut klarkommt. Aber haben Sie sich schon mal gefragt, wie es auf der Seite der Firma aussieht? Wie der Ordner bei einem Personaler aussieht, der der vielleicht 40 oder 50 Bewerbungen gesammelt hat?

Genau das gucken wir uns jetzt mal an. Das hier könnte auf der Festplatte von einem Personaler sein, bei dem sich auch unsere gute Yvonne beworben hat. Jetzt möchte der Personaler noch mal was nachsehen:

"So, wo war denn jetzt noch mal den Lebenslauf von dieser Frau Pawlik… … Ah, da! Da wollte ich doch noch mal was in den Zeugnissen nachgucken wo sind die denn…"

Sie sehen schon, was passiert: Das, was jedem einzelnen Bewerber dabei hilft, die Übersicht zu behalten – genau das macht den Firmen das Leben schwer. Dann hat man halt eine lange Liste mit 50 Anschreiben, danach 50 Lebensläufe und dann 50 Zeugnisse.

Was würde den Firmen das Leben also leichter machen? Ganz einfach: Sie setzen die relevante Info, nach der die Firma sich orientiert, immer an den Anfang des Dateinamens – nämlich Ihren Nachnamen.

So wird aus

Anschreiben Yvonne Pawlik.pdf

Pawlik Yvonne Anschreiben.pdf


Und aus

Lebenslauf Yvonne Pawlik.pdf

wird

Pawlik Yvonne Lebenslauf.pdf

Bei den Zeugnissen natürlich ganz genauso.

Gucken wir mal, was jetzt passiert, wenn der Personaler nach Ihnen sucht:

"So, wo war denn jetzt den Lebenslauf von dieser Frau Pawlik… Ah, da! Ich wollte doch noch was im Zeugnis nachgucken... Wie praktisch, direkt daneben!"

Und dabei spielt es keine Rolle, ob die anderen Bewerber das auch machen. So würde es zum Beispiel aussehen, wenn Frau Pawlik die einzige wäre, die diesen hilfreichen Trick anwendet:

Denn auch dann tauchen Ihre Dokumente immer schön nebeneinander auf. Und alles, was den Personalern die Arbeit erleichtert, wirft ein gutes Licht auf Sie als Bewerber.

Das Kuriose ist nur: Kaum ein Bewerber kommt auf diese Idee! Ganz im Gegenteil sogar: Wenn ich für meine Kunden Unterlagen erstelle, dann benenne ich sie immer nach diesem Muster. Und manchmal schicken mir die Kunden dann noch Anmerkungen dazu – und haben die Dateien dann wieder so umbenannt, wie es alle machen.

Aber Sie wissen es seit heute besser: Sie benennen Ihre Dateien in Zukunft immer nach dem Schema

Nachname Vorname Titel

Denn Sie wissen ja:

Machen Sie ist der Firma so einfach wie möglich, Sie gut zu finden.


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Volker Klärchen
Bewerbungscoach
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