Mein Vorstellungsgespräch aus der Hölle

Schlechte Vorstellungsgespräche sind im Grunde etwas Gutes - das habe ich vor kurzem im Blog geschrieben. Dazu hat sich eine Kundin von mir gemeldet, ich nenne sie einfach mal Frau Pesch. Die hat nämlich ein Vorstellungsgespräch aus der Hölle erlebt. Wenn ein Gespräch so verläuft wie dieses hier, dann ist das wirklich überhaupt nicht gut.

Frau Pesch hat das Wort:

Mein Gespräch aus der Hölle

Ich hatte vor zwei Wochen ein Gespräch, das richtig schlecht war. Also richtig, richtig schlecht.

Was war passiert? Ich bewarb mich auf eine Stelle, die zu mir passte. Also nix, wo ich gesagt hätte: "Naaaa, das hast du jetzt so noch nicht gemacht, aber das wird schon passen ..." Nein. Die Sachen, die gefragt waren, waren genau das, was ich bisher auch schon gemacht habe. Also Presseanfragen, Pressemitteilungen, Social Media. All so was.

Ich wurde eingeladen.

Dazu kam eine "Hausaufgabe" für mich: Ich sollte ein Vertriebssystem erstellen. Und ich so: Whaaaat? Das hat nichts mit meinen bisherigen Jobs und Aufgaben zu tun. Keine Ahnung davon. Noch nie gemacht. Aber als Bewerber weiß man ja nie, was die Firmen mit so einer Aufgabe bezwecken wollen. Die werden schon wissen, was sie tun. Also habe ich gegoogelt, den gesunden Menschenverstand angeschmissen und mir was überlegt.

Ich dann da hin.

Er: Was haben Sie mir denn mitgebracht?

Ich: Nix. Ich hab mir ein paar Notizen gemacht, die ich Ihnen gern vorstelle.

Er: Ich dachte, Sie hätten mir was ausgedruckt oder so.

Ich (gedacht): Klar. Ne PowerPoint-Präsentation. Ich kann's ja auch mal tanzen. Ich erzähle ihm also, was ich mir ausgedacht habe.

Er: Hmmm.... Das ist nicht so das, was ich erwartet hätte ... Eher so, dass Sie mir sagen, wie man sich im Vorfeld Gedanken über die Zielgruppe macht. Und wie man das Produkt verkaufen will.

Ich: Ich hab mich über die Aufgabe zugegebenermaßen etwas gewundert. Es war was vertrieblerisches gefragt. Das ist nichts, was ich gelernt hab. Und das stand auch nicht in der Stellenausschreibung.

Er: Doch, das beinhaltet das alles!

Ich (gedacht): Neeee, tut's nicht. Als Pressereferentin ist das nicht mein Job. Auch nicht meine Ausbildung.

Frau Pesch war verwirrt (Abb. ähnlich)

Frau Pesch war verwirrt (Abb. ähnlich)

Irgendwann drehten wir uns im Kreis. Er erzählte, was er glaubte, in die Stellenanzeige geschrieben zu haben, ich sagte ihm, was ich kann und was nicht.

Ich: Ich glaub, das wird nix mit uns.

Er: Hmmm, ich glaub auch. (Pause) Das ist jetzt schon das dritte Mal, dass ich jemanden hier hab, der sich auf dem Papier ganz toll anhörte, aber dann in echt irgendwie von dem abwich.

Ich (gedacht): Ach neeee .... echt? Liegt ja vielleicht doch an der verqueren Ausschreibung ...

Insofern: Manchmal sind die Firmen einfach nur (zensiert).

Nächste Schritte

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